Das Sommer-Trainingslager in diesem Jahr fand wieder in Kassel in der Jugendburg Sensenstein statt, einer Jugendherberge, die sich durchaus als gut erwiesen hatte. Doch während wir letzes Jahr mit der Bahn gefahren sind, um uns später in fünf Taxis zu quetschen, hatten unsere Trainer dieses Jahr den brillanten Einfall, einen Reisebus zu organisieren. Obwohl die Busfahrt entschieden zäher vor sich ging, hatte sie doch den großen Vorteil, dass wir direkt zur Jugendherberge gebracht wurden. Dieses Jahr waren die Teilnehmer deutlich zahlreicher und jünger als zuvor. Sehr viele Kleine sind diesmal mitgefahren und bildeten fast die Hälfte der Gruppe. Als Trainer/Betreuer waren diesen Sommer Julian, Patrick, Milan, Paul und Steffen aktiv, und dieses Jahr haben sie sich wirklich was einfallen lassen, um, speziell für die Kleinen, ein abwechslungsreiches Programm auf zu stellen. Ein Beispiel wäre die Schnitzeljagd, die sie organisiert haben. In Gruppen sollten wir im Dunkeln versetzt starten um den verstreuten Hinweisen zu folgen und um schließlich ein Lösungswort zusammen setzen zu können. Wirklich hübsch war, dass die Hinweise eine kleine Geschichte erzählten, die für die Gruppe laut vorgelesen werden musste, und somit ein kleines Lesetraining für die Kleinen bildete. Als Preis gab es dann das Trainingslager-T-Shirt erstmals nicht erst zum Abschluss, was eine sehr gute Idee war. Wie immer haben wir täglich trainiert und sind insgesamt dreimal joggen gewesen. An zwei Morgen sind wir noch vor dem Frühstück auf einem kleinen Sportplatz des Geländes gejoggt, nachdem wir am ersten Abend eine Route im nahegelegenen Waldstück gelaufen waren und die Trainer feststellen mussten, dass der aufgeweichte Boden, ein Ergebnis des schlechten Wetters, eine nicht ganz optimale Begebenheit darstellte und nicht gerade das geforderte Tempo unterstützte. Laufspezifisch waren sie diesmal sehr motiviert und man kann es daher nicht Versäumnis nennen, dass sie den angekündigten Piep-Test nicht durchgeführt haben, vielmehr standen sie unter Zeitdruck, da die Halle von Zeit zu Zeit von einer Volleyballtrainingsgruppe belegt war. Das Training selber war im Großen und Ganzen, und unter Berücksichtigung der großen Gruppe,  hilfreich, um nach einer längeren Trainingspause in den Ferien wieder richtig reinzukommen und nebenbei ein oder zwei Sachen für sich selbst mitzunehmen. Eine sehr gute Idee hatte auch Steffen Jost, der uns bei einem gestellten Jumpsmash fotografierte. Alles in allem hat es sich gelohnt mitzufahren, und wenn die Trainer vorhaben, sich für nächstes Mal auch etwas neues zu überlegen, sind wir wohl alle gespannt, wie das Trainingslager 2012 aussehen wird.